MAX31328
Epson-Alternative: RX8901CE

Der engste Wettbewerber im Programm

Der MAX31328 ist die moderne Antwort von Analog Devices auf den DS3231 — gleiche Idee, deutlich kleiner, deutlich sparsamer. Er ist der engste Wettbewerber, den Epson hier hat, und der Vergleich bleibt knapp. Wohin er kippt, entscheiden Strom, Fläche und Temperatur.

Beide Typen tragen einen temperaturkompensierten Oszillator mit Quarz im Gehäuse, keiner von beiden braucht also einen externen 32,768-kHz-Quarz.

MAX31328 gegen RX8901CE

MAX31328 — Analog DevicesRX8901CE — Epson
HerstellerAnalog Devices (früher Maxim)Epson (Seiko Epson)
StatusAktiver SerientypAktiver Serientyp
SchnittstelleI²C (400 kHz)I²C (400 kHz)
Quarz integriertja — TCXO mit Quarz im Gehäuseja — DTCXO, ab Werk abgeglichen
Genauigkeit±3,5 ppm von −40 bis +85 °C±3,0 ppm über −40 bis +85 °C (DTCXO)
Ruhestrom660 nA typ. bei 3 V · 3,0 µA max.240 nA typ. · 1,5 µA max.
Versorgung2,3 – 5,5 V (VCC und VBAT)1,6 – 5,5 V · Uhr bis 1,1 V
Max. Temperatur+85 °C−40 … +105 °C
GehäuseLGA mit 10 Anschlüssen, 5 × 5 mm · 25 mm² GrundflächeCE 3,2 × 2,5 × 1,0 mm · 8,0 mm² Grundfläche
Zusatzfunktionenzwei Weckzeiten, Temperatursensor, Rechteckausgang32 Zeitstempel (FIFO oder 3 Kanäle), 256 Byte SRAM, Selbstüberwachung

Was für und was gegen den Wechsel spricht

Wir verkaufen Epson — und sagen trotzdem, wo der Wettbewerber besser ist. Beim ersten Datenblattvergleich fällt es Ihnen ohnehin auf.

Wo der MAX31328 vorn liegt

Ehrlich gesagt

  • Ein wirklich moderner Baustein — bei Strom und Baugröße viel näher an Epson als der alte DS3231
  • Er trägt einen über I²C auslesbaren Temperatursensor, den Epson nicht bietet
  • So weit registerkompatibel zur DS3231-Familie, dass ein Wechsel innerhalb von Analog Devices billig bleibt
Wo Epson gewinnt

Der Unterschied

  • Strom: 240 nA typisch gegen 660 nA, und 1,5 µA gegen 3,0 µA im ungünstigsten Fall
  • Leiterplattenfläche: 8,0 mm² gegen 25 mm² — etwa ein Drittel
  • Temperatur: +105 °C gegen +85 °C, und genau das entscheidet bei Motorräumen, geschlossenen Gehäusen und allem in der Nähe einer Endstufe
  • Genauigkeit: ±3,0 ppm gegen ±3,5 ppm über denselben Bereich
  • Die Uhr läuft bis 1,1 V weiter, gegen 2,3 V — aus derselben Zelle wird damit eine längere nutzbare Pufferzeit
Kein Drop-in: Gehäuse, Anschlussbelegung und Registerkarte unterscheiden sich zwischen den Herstellern. Rechnen Sie mit einer Layoutänderung und einer Treiberanpassung — die Unterlagen für beide Seiten liefern wir.

Häufige Fragen

Was ist die Epson-Alternative zum MAX31328?

Am nächsten liegt der RX8901CE, und der RX8804CE dort, wo ein DTCXO bis +105 °C und ein Ausgangsport wichtiger sind als die Zeitstempel. Ein Drop-in ist beides nicht: Gehäuse, Anschlussbelegung und Registerkarte unterscheiden sich.

Ist der MAX31328 besser als der DS3231?

Bei den beiden Zahlen, die eine Auslegung meist entscheiden, ja. Er zieht 660 nA typisch statt 0,84 µA und kommt im LGA mit 5 × 5 mm statt im SO-16 mit 300 mil, bei ±3,5 ppm über −40 bis +85 °C. Seinen Vorsprung von ±2 ppm behält der DS3231 nur im schmalen Band von 0 bis +40 °C.

Wo gewinnt Epson gegen den MAX31328?

Beim Ruhestrom (240 nA gegen 660 nA), bei der Leiterplattenfläche (8,0 mm² gegen 25 mm²), beim Temperaturbereich (+105 °C gegen +85 °C) und bei der Uhrenspannung (bis 1,1 V gegen 2,3 V). Bei der Genauigkeit liegen beide nah beieinander: ±3,0 gegen ±3,5 ppm.

Wer liefert in Europa eine Alternative zum MAX31328?

Timing Devices Europe in Ladenburg bei Heidelberg führt das komplette Epson-RTC-Programm im eigenen Lager — körperlich vor Ort, nicht beim Hersteller. Muster, Vergleich und Serienbedarf in einem Zug, Antwort noch am selben Arbeitstag.

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Sagen Sie uns, welche Ausführung Sie heute einsetzen, dazu Menge und Termin. Wir stellen das Epson-Gegenstück mit Datenblatt und Umstellungsaufwand zusammen — aus dem eigenen Lager in Ladenburg bei Heidelberg.