Produkte · Echtzeituhren

Echtzeituhren.
Uhr und Quarz in einem Gehäuse.

RTC-Module mit integriertem Quarz — kein separater Uhrenquarz, keine Layout-Risiken.

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Grundlagen · Kategorie 03

Läuft weiter, wenn der Strom weg ist.

Eine Echtzeituhr hält Datum und Uhrzeit unabhängig vom Hauptsystem — jahrelang aus einer Knopfzelle. Unverzichtbar überall dort, wo Ereignisse protokolliert, Aufgaben geplant oder Zugriffe belegt werden müssen.

Integriert

Quarz schon im Gehäuse

Kein separater Uhrenquarz, keine empfindlichen Leiterbahnen, keine Streukapazitäten — und jedes Modul im Werk einzeln frequenzabgeglichen und geprüft.

Stromaufnahme

Ab 100 nA im Backup

Entscheidet darüber, ob die Knopfzelle drei oder zehn Jahre hält. Wer eine Lebensdauer zusichert, rechnet mit dem Maximalwert — beim RX8111CE sind das 450 nA. Beide Zahlen stehen bei jedem Typ.

Schnittstelle

I²C oder SPI

Dazu Alarme, Zeitstempel-Eingänge und Reset — je nach Typ. Der RX6110SA kann beide Busse. Wir gleichen das mit Ihrem Controller ab.

±1 ppm oder ±3 ppm — die Zahl allein sagt nichts.

Bei Echtzeituhren wird die Genauigkeit auf zwei verschiedene Arten angegeben, und die Zahlen sind nicht vergleichbar. Wer nur die ppm-Zahl vergleicht, vergleicht das Falsche.

Angabe bei +25 °C

Kalibriergenauigkeit

Sagt, wie genau das Modul bei Raumtemperatur ab Werk abgeglichen ist. Was bei −20 °C oder +70 °C passiert, steht nicht dabei. Der 32,768-kHz-Stimmgabelquarz hat einen parabolischen Temperaturgang von rund −0,034 ppm/K² — bei −20 °C sind das etwa −69 ppm, also rund 6 Sekunden Abweichung pro Tag. Das gilt für jedes nicht kompensierte Modul, egal wie klein die Zahl bei 25 °C ist.

Angabe über den Bereich

Ganggenauigkeit

Der Wert ist die Obergrenze über den gesamten Temperaturbereich, meist −40 bis +85 °C. Möglich wird das durch einen digital temperaturkompensierten Oszillator (DTCXO): ein Sensor im Modul misst die Chiptemperatur und korrigiert die Teilerkette laufend nach. In der Liste oben tragen diese Typen die Kennzeichnung DTCXO.

Praktisch heißt das

Nach der Kurve fragen

Ein Modul mit „±1 ppm bei +25 °C“ kann im Feld deutlich ungenauer laufen als eines mit „±3 ppm über −40 bis +85 °C“. Prüfen Sie im Datenblatt die Temperaturangabe, nicht die ppm-Zahl. Zum Umrechnen: 1 ppm ≈ 0,09 s/Tag ≈ 2,6 s/Monat ≈ 31,5 s/Jahr.

Was ein RTC-Modul sonst noch kann.

Zeitstempel

Protokoll ohne Prozessor

Das Modul speichert die Uhrzeit selbst, wenn ein Ereignis eintritt — die MCU muss dafür nicht aufwachen. Drei Auslöser sind möglich: ein Sensor am Ereigniseingang (EVIN), ein internes Flag — das Modul stempelt seinen eigenen Spannungseinbruch — oder ein Befehl der MCU. Der RX8901CE speichert bis zu 32 Ereignisse mit einer Auflösung bis 1/1024 Sekunde.

Selbstüberwachung

Meldet, wenn die Zelle leer wird

Statusflags für Quarz-Schwingungsstopp, Einbruch der Hauptversorgung und Einbruch der Backup-Spannung. Damit lässt sich ein Wartungskonzept bauen, ohne zusätzliche Beschaltung — das Gerät meldet selbst, wenn die Knopfzelle zur Neige geht.

Reset und Pegel

Bauteile einsparen

Der RX8130CE und, als Bestelloption, RA8000CE und RA4000CE geben ein Reset-Signal mit Verzögerung aus und ersetzen damit den externen Reset-IC. RX8111CE, RX4111CE und RX8130CE haben einen eigenen V_IO-Pin: der RTC hängt an 3 V, spricht aber ohne Pegelwandler mit einer 1,8-V-MCU.

Alle Typen einzeln

Zu jedem Typ gibt es eine eigene Seite mit Kennwerten, Merkmalen, den Bestellnummern samt Datenblatt und den nächstliegenden Alternativen im Programm.

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